Eine Photovoltaikanlage arbeitet jahrzehntelang unter freiem Himmel. Staub, Blütenpollen, Vogelkot, Laub und Nadeln setzen sich auf den Modulen fest, mit der Zeit siedeln sich Flechten und Moos an. Das kostet Ertrag – und auf Dauer auch Substanz.
Wir reinigen Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen im ganzen Sauerland: auf Einfamilienhäusern, Hallen, Ställen und Carports. Dabei arbeiten wir ausschließlich mit reinem Osmosewasser und weichen, wasserführenden Bürsten. Das ist gründlich, schonend und kommt ohne Reinigungschemie aus.
Warum sich eine Reinigung lohnen kann
Schmutz auf den Modulen verringert die Lichtmenge, die bei den Solarzellen ankommt. Wie groß der Verlust tatsächlich ist, hängt stark von Standort, Neigung und Art der Verschmutzung ab. Pauschale Prozentzahlen nennen wir deshalb bewusst nicht. Eine Anlage in freier Lage mit steilem Dach bleibt oft lange sauber, eine flach geneigte Anlage neben dem Stall oder am Waldrand dagegen kaum.
Wichtiger als der kurzfristige Ertrag ist oft der langfristige Schaden: Festsitzende Beläge halten Feuchtigkeit auf dem Glas. Das fördert schleichende Materialermüdung und Glaskorrosion, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Punktuelle Verschmutzungen wie Vogelkot verschatten außerdem einzelne Zellen und belasten sie dadurch stärker als die übrigen. Eine Reinigung von Zeit zu Zeit schützt deshalb nicht nur den Ertrag, sondern auch die Lebensdauer Ihrer Anlage.
Ob sich eine Reinigung bei Ihrer Anlage lohnt, können Sie gut selbst einschätzen: Vergleichen Sie die Erträge in Ihrer Wechselrichter-App mit denen aus dem gleichen Monat der Vorjahre bei ähnlichem Wetter. Sinken sie ohne erkennbaren Grund, ist Verschmutzung eine naheliegende Ursache.
Woran Sie den richtigen Zeitpunkt erkennen
Eine einfache Faustregel: Schauen Sie sich die Module an einem bedeckten Tag an, wenn sie trocken sind. Erkennen Sie haftende Verschmutzungen, einen grauen Schleier oder dunkle Ränder an der unteren Modulkante, ist der richtige Zeitpunkt für eine Reinigung gekommen.
Sinnvoll ist eine Reinigung häufig nach dem Pollenflug im Frühsommer oder im Herbst, wenn Laub und Nadeln gefallen sind. Auf sonnenheißen Modulen sollte nicht mit kaltem Wasser gereinigt werden, weil die schnelle Abkühlung das Glas belastet. Besser geeignet sind die Morgen- und Abendstunden oder ein bedeckter Tag.
Typische Verschmutzungen im Sauerland
Das Sauerland ist grün, waldreich und landwirtschaftlich geprägt. Für Solaranlagen heißt das:
- Pollen und Harz von Fichten, Kiefern und Birken, besonders im Frühjahr und Frühsommer
- Laub, Nadeln und Samen bei Anlagen in Waldnähe, die sich am unteren Modulrand sammeln
- Moos und Flechten an schattigen, feuchten Stellen und entlang der Rahmen
- Stallabluft und Futterstaub auf landwirtschaftlichen Gebäuden – hier bilden sich oft besonders hartnäckige Beläge
- Ruß aus Kaminen und Holzöfen in der Nachbarschaft
- Vogelkot, der punktuell verschattet und sich bei Sonne regelrecht einbrennt
- Straßen- und Industriestaub an Hauptstraßen und in Gewerbegebieten
Warum nicht Gartenschlauch, Chemie oder Hochdruck
Viele Anlagenbesitzer greifen zum Gartenschlauch oder Hochdruckreiniger. Beides hat Nachteile: Leitungswasser enthält Kalk und Mineralien, die nach dem Trocknen als Flecken auf dem Glas zurückbleiben und neuen Schmutz sogar anziehen. Reinigungsmittel hinterlassen Rückstände und können die Oberflächenbeschichtung der Module angreifen. Und der harte Wasserstrahl eines Hochdruckreinigers kann Dichtungen und Rahmen beschädigen. Viele Modulhersteller schließen ihn in ihren Reinigungshinweisen deshalb ausdrücklich aus.
Dazu kommt das größte Risiko: der Weg aufs Dach. Nasse Module und Dachziegel sind rutschig, und ohne Absturzsicherung ist schon ein kleiner Fehltritt gefährlich.
So reinigen wir Ihre Anlage
- Anlage einschätzenAnhand Ihrer Angaben und Fotos oder vor Ort klären wir Größe, Höhe, Dachneigung, Zugang und Art der Verschmutzung.
- Reinwasser statt ChemieUnser Osmosewasser ist frei von Kalk und Mineralien. Es löst den Schmutz selbstständig und trocknet ohne Flecken.
- Weiche, wasserführende BürsteDie rotierende oder handgeführte Bürste löst auch festsitzende Beläge und schont dabei Glas, Beschichtung und Rahmen.
- Vom Boden oder vom DachMit Carbon-Teleskopstangen erreichen wir vom Boden aus bis zu 16 Meter Höhe. Wo das nicht reicht, arbeiten wir gesichert vom Dach aus oder mit Hubarbeitsbühne.
- Abschließende KontrolleNach der Reinigung prüfen wir die Module auf Rückstände und besprechen mit Ihnen, was uns an der Anlage aufgefallen ist.
Was Reinwasser so wirksam macht
Normales Leitungswasser besteht nicht nur aus Wassermolekülen, sondern enthält gelöste Mineralien wie Calcium und Magnesium – zusammen als Kalk bekannt. Unsere Osmoseanlage filtert diese Stoffe fast vollständig heraus. Das so entstandene Reinwasser „sucht“ die fehlenden Mineralien regelrecht und löst dadurch Schmutz und organische Beläge von der Oberfläche. Weil es beim Trocknen nichts zurücklässt, können die Module einfach nass stehen bleiben – ganz ohne Abziehen und ohne Flecken. Mehr dazu auf unserer Seite zur Reinigung mit Osmosewasser.
Sicher reinigen – oft ganz ohne Dachbesteigung
Weil Reinwasser ohne Abziehen trocknet, können wir mit langen Carbonstangen vom Boden aus arbeiten. Bis zu einer Höhe von 16 Metern muss in vielen Fällen niemand aufs Dach steigen, und oft kann auch auf einen teuren Hubsteiger verzichtet werden. Das schont Ihre Dachziegel und senkt das Unfallrisiko deutlich. Ist ein Arbeiten auf dem Dach doch nötig, sichern wir uns entsprechend ab.
Anlagen, die wir reinigen
- Aufdach-Anlagen auf Ein- und Mehrfamilienhäusern
- aufgeständerte Anlagen auf Flachdächern
- große Anlagen auf Gewerbe- und Industriehallen
- Anlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden und Ställen
- Solarmodule auf Carports, Terrassenüberdachungen und Wohnmobildächern
- Solarthermie-Kollektoren für Warmwasser und Heizung
Was kostet eine Photovoltaikreinigung?
Sie erhalten vorab ein verbindliches Angebot mit Festpreis nach Modulfläche, in dem alle Leistungen nachvollziehbar aufgeschlüsselt sind. Der Preis hängt ab von:
- Größe der Anlage und Ausrichtung der Module (hochkant oder quer)
- Dachneigung und Traufhöhe
- Grad der Verschmutzung und Zeitpunkt der letzten Reinigung
- Anfahrtsweg
- ob eine Arbeitsbühne notwendig ist
Auf den zugesagten Festpreis können Sie sich verlassen. Und weil der Preis vorher feststeht, können Sie ihn in Ruhe gegen den möglichen Nutzen abwägen: Bei einer stark verschmutzten Anlage ist die Reinigung schnell sinnvoll, bei einer kaum verschmutzten raten wir Ihnen auch ehrlich davon ab.
Alles in einem Termin
Wenn wir ohnehin mit Reinwasser und Stangen vor Ort sind, lassen sich weitere Arbeiten am Haus gut verbinden – etwa die Fenster und der Wintergarten, die Terrassenüberdachung oder die Dachrinne. Ein Kunde hat uns auf Google genau dafür gelobt: Photovoltaikanlage, Wohnmobildach und Terrassenüberdachung in einem Termin.
Photovoltaikreinigung in Ihrer Nähe
Unser Standort ist Sundern im Hochsauerlandkreis. Von hier aus reinigen wir Solaranlagen unter anderem in Arnsberg, Meschede, Brilon, Iserlohn, Menden, Hemer, Soest, Werl und Lippstadt – und für größere Anlagen auch darüber hinaus.




